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SC Heuchelhof will mit Prominenz punkten

(MainPost, 13.02.2016) Der Sportclub Heuchelhof hat sich zu einem kleinen Juwel entwickelt. Kinder und Jugendliche kommen gern zum Training, und nun hofft der SC Heuchelhof sogar auf einen neuen Streetbasketball-Court für sein Projekt Nightkick. 16350 Euro soll er kosten. Der Verein legt sich ins Zeug und ist zuversichtlich mit prominenten Paten das ehrgeizige Ziel zu erreichen.

Früher streunten viele Jugendliche herum, trafen sich auf der Straße, sprangen gelegentlich über den Zaun, um auf dem Vereinsgelände herumzutoben. „Die Kids wollen sich bewegen,“ sagt der Vorsitzende Heinz Reinders, und hat dafür sogar Verständnis obwohl die Jugendlichen regelmäßig den Sportplatz verwüstet haben. Über den Zaun klettern, verjagt werden, wieder über den Zaun klettern. So sah der Alltag des Sportclubs häufig aus.

Jugendliche gestalten Nightkick selbst

Der Verein, der das Katz-und-Maus-Spiel nicht mehr spielen wollte, hat aus der Not eine Tugend gemacht und Platz für alle geschaffen, die einfach zocken und Spaß haben wollen. Nightkick heißt das Projekt und ist ein offenes Sportangebot für die Kids im Kiez. Gemeinsam mit dem Team des Jugendzentrums und Schülern und Lehrkräften der Heuchelhofer Mittelschule schuf man Plätze, mit denen sich die jungen Leute inzwischen längst identifizieren, denn sie haben selbst viel zur Ausgestaltung beigetragen. Die Bande um den Fußballplatz ist bebildert, zeigt die jungen Sportler auf unkonventionelle Weise. Viele erkennen sich selbst wieder in den Figuren, die sie im Kunstunterricht eigenhändig haben entstehen lassen. Gemeinsam mit einem professionellen Graffitti-Künstler entstand das Nightkick-Logo.

Nightkick, Fußballspielen bei Nacht? „Wir öffnen den Platz zwischen 17 und 21 Uhr“, erläutert Eugen Ungefuch, ebenfalls Vorstand im Verein, „ein FSJ'ler oder ein Sportstudent werden dann immer dabei sein“. Gerade Nightkick sei ja auch für junge Leute aus anderen Ländern ein unkompliziertes Willkommen. Zu anderen Zeiten nutzt der Verein die Plätze selbst. Willkommen sind die Jugendlichen alle. Bezahlen müssen sie nichts. Sollten sie später dann doch Gefallen daran finden, Mitglied im Verein zu werden, kostet das gerade mal 4,50 Euro im Monat.

Zahlreiche Prominenz unterstützt das Projekt

Jetzt geht es darum, Unterstützung und finanzielle Mittel für das neue Basketballfeld einzuspielen. Die Stiftung des Würzburger Basketballstars Dirk Nowitzki und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth unterstützen die Aktion ebenso wie der Geschäftsführer der Deutschen Sportjugend des Olympischen Sportbundes, Martin Schönwandt. Oberbürgermeister Christian Schuchardt sowie die Referenten für Sport und Soziales, Muchtar Al-Ghusain und Dr. Hülya Düber setzen sich ebenfalls engagiert dafür ein, dass das Spendenziel erreicht wird.

Je mehr mitmachen (crowd), desto einfacher wird das Projekt finanzierbar (funding). Am 07. März fällt der Startschuss für das Crowdfunding. Dann geht die Spendenseite online. Und es findet sich bereits jetzt immer mehr Prominenz für die innovative Aktion. Unternehmen sind ebenso wie Privatpersonen eingeladen, sich bereits vorab als Unterstützer gemeinsam mit Dirk Nowitzki für Nightkick einzusetzen. „Wir ermöglichen vorab nur 20 Unterstützern, als Premium-Partner bei der Spendenaktion zu werben“, so Reinders, „und freuen uns über Interessenten, die dann beim großen Presseauftritt Anfang März den Startschuss für das Crowdfunding geben“. Rund die Hälfte davon seien bereits vergeben. Reinders, der hauptberuflich als Bildungsforscher an der Universität Würzburg tätig ist, rät daher dazu, diese einmalige Werbechance schnell zu ergreifen.

Dass der Verein erfolgreich ist und sehr großes Vertrauen geniesst, hat er bereits mit erfolgreichen Projekten wie dem Aufbau des Mädchenfußballs mit mittlerweile etwa 80 Mädchen zwischen drei und 16 Jahren bewiesen. Zahlreiche nationale Ehrungen, die Patenschaft der KiKa-Moderatorin Shary Reeves und das Spendengütesiegel „Wirkt!®“ der Bertelsmann-Tocher phineo attestieren dem Verein eine exzellente Nachwuchsarbeit. Auf diesem Weg will der Verein nun mit Nightkick weiter gehen und freut sich über viele Menschen, die ab dem 7. März gemeinsam etwas Neues schaffen wollen.  

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